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Kinder und Jugendliche aus Bulgarien/Rumänien

Während bei der bisherigen Integrationsarbeit inzwischen wohl davon gesprochen werden kann, dass sich zumindest in Ansätzen so etwas wie ein ge- samtgesellschaftliches Bewusstsein entwickelt hat, rückte gerade in den letzten Jahren, einhergehend mit der Ost-Erweiterung der EU eine bestimmte Gruppe von Menschen mit Migrationshintergrund in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung: MigrantInnen aus Bulgarien und Rumänien.

Aktionsplan der Stadt Gelsenkirchen
In Gelsenkirchen lebten im Jahr 2014 insgesamt 4468 Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien. Davon waren 928 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren. (1.543 im Alter von 0  bis 18 Jahre).
Als Reaktion auf die vermehrte Zuwanderung dieser Bevölkerungsgruppe hat die Stadt Gelsenkirchen ein gesamtstädtisches Handlungsprogramm vorgelegt. Im Rahmen dessen ist das „Rahmenkonzept zur Integration von Kindern und Jugendlichen rumänischer und bulgarischer Zuwanderer“ erstellt worden, welches mit unterschiedlichen Bildungspartnern die Integration bulgarischer sowie rumänischer Kinder bzw. Familien vorantreiben will. 


Was macht Gelsensport in diesem Bereich konkret?

Seit Mitte 2017 führt Gelsensport das Projekt "Integration von Kindern und Jugendlichen rumänischer und bulgarischer Zuwanderer durch Bewegung und Sport" durch. Dieses Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und findet im Rahmen des Förderaufrufs "Starke Quartiere Starke Menschen" zunächst bis Ende 2018 statt. Programmgebiet sind die Stadtteile Rotthausen, Schalke, Neustadt und die Bochumer Straße. Mit einer vollen Stelle im Bereich der praktischen Arbeit und einer halben Stelle im Bereich der Projektassistenz gefördert, sollen in den genannten Stadtteilen Angebote und Projekte im Bereich Sport und Bewegung initiiert werden, Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendliche aus Bulgarien und Rumänien, sowie Elternbildungsveranstaltungen statttfinden. Darüber hinaus besteht auch bei diesem Projekt die letztendliche Zielsetzung darin, TeilnehmerInnen an Gelsenkirchener Sportvereine anzubinden und in bereits bestehende Maßnahmen zu intergrieren. Die Projketkoordination liegt bei Gelsensport, wobei auch hier die Zusammenarbeit mit Gelsenkirchener Sportvereinen, Schulen und Kitas und anderen Netzwerkpartnern im Bereich "Integration" unabdingbar ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Kooperation innerhalb des Projkets besteht im regelmäßigen Austauch und der Abstimmung mit der Stabsstelle "Zuzug-Ost" der Stadt Gelsenkirchen. 
 

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.