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Soziales

Der soziale Bereich, gleich welcher das im konkreten Fall auch sein mag, spielt seit jeher eine, wenn nicht gar die zentrale Rolle der Aktivitäten von Gelsensport. Soziales Engagement, die Zielsetzung, an Chancengleichheit und Gleichberechtigung aktiv mitzuarbeiten, kurz: gesellschaftliche Verantwortung und das Ziel, Menschen zu helfen - all diese Faktoren bilden, möglichst im Zusammenspiel mit den Säulen Sport und Bewegung einen wichtigen Grundpfeiler unserer Arbeit.

Was bedeutet das für die Realität?
Sicher ist der Aspekt des Sozialen heutzutage einer, der vielerorts thematisiert wird - wobei es dann, in der Folge oft bei theoretischen Überlegungen bleibt, wie die Einbeziehung dieses Aspekts aussehen könnte.
Auf die Arbeit von Gelsensport jedoch trifft dieser Sachverhalt nicht zu. Seit nunmehr 20 Jahren ist die Arbeit von Gelsensport, stets und aufs Neue darauf ausgerichtet, die Aspekte des sozialen Engagements und Miteinanders mitzudenken - aber eben auch, diesen in der Praxis umzusetzen. Vielfache Beispiele aus der Gelsensport'schen Geschichte zeugen davon, dass dies in weiten Teilen gelungen ist. 

Projekte im Bereich Sport und Bewegung
In eigentlich allen Projekten, an denen Gelsensport beteiligt ist, - sei es als Initiator, als Kooperationspartner oder als Förderer - sind soziales Engagement und der oben genannte Selbstanspruch deutlich erkennbar. Schwimm- und Radfahrkurse, Integrationsarbeit, Angebote und Maßnahmen, die sich primär an sozial weniger gut gestellte BürgerInnen richten, die in Ihrer Ausrichtung den Bedarfen und der Förderung von Kindern angepasst sind, die aktive Mitarbeit im Rahmen des Programms "Kein Kind zurücklassen", Schalke macht Schule oder das Schalker Fanprojekt - in all diesen Projekten ist der soziale Gedanke immer mitgedacht und umgesetzt.
Hier auf unserer Internetseite finden Sie nähere Informationen zu diesen Projekten.  

Arbeitsmarkt
Auch der Arbeitsmarkt bietet Möglichkeiten, dem selbst formulierten Anspruch nach Übernahem gesellschaftlicher Verantwortung gerecht zu werden. Durch die mittlerweile sehr komplexe Struktur von Gelsensport als Institution, bieten sich im Rahmen dieser Struktur immer wieder Möglichkeiten, auch im Bereich der Schaffung von Arbeitsstellen aktiv an einer gesellschaftlichen Verbesserung mitzuarbeiten.


Aktiv-Jobs
In Kooperation mit den Gelsenkirchener Sportvereinen bietet Gelsensport bereits seit 2005 durch soge- nannten „Aktiv-Jobs“ (zusätzliche Arbeitsgelegenheiten im Rahmen von Hartz IV) Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose im Bereich der Pflege der Sportanlagen auf allen unter der Verwaltung von Gelsensport stehenden Anlagen.
Die im Zuge dieser Maßnahmen beschäftigten Arbeitskräfte übernehmen auf besagten Anlagen zusätzliche Aufgaben, wie bspw. die Reinigung von Wegen und Plätzen durch Unkrautbeseitigung, Zu- sammenkehren von Laub und Unrat, die Pflege von Begleitgrün durch Mähen von Rasenflächen oder das Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern.

Diese Aktiv-Jobs bieten den TeilnehmerInnen vielfältige Vorteile: sie erhalten so die Gelegenheit, sich in der beruflichen Praxis zu bewähren und ihre Berufstauglichkeit zu beweisen. Die Eingliederung in einen geregelten Arbeitsalltag hilft den TeilnehmerInnen, den Wert der Arbeit (wieder) zu (er-)kennen und neuen Mut für zukünftige Herausforderun- gen auf dem Arbeitsmarkt zu schöpfen. Gleichzeitig werden durch diese betreuten Maßnahmen Sozialkompetenz und soziale Bindungen gestärkt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die TeilnehmerInnen wieder für den 1. Arbeitsmarkt zu qualifizieren.
Die Arbeitszeit im Rahmen der Aktiv-Jobs beträgt 30 Wochenstunden. 

Bürgerarbeit
Die Integration von Langzeitarbeitslosen in den ers- ten Arbeitsmarkt ist auch im Rahmen des vom Bun- desverwaltungsamt aufgelegten Programms „Bürgerarbeit“ das erklärte Ziel von Gelsensport. Gelsensport fungiert bei diesem Modellprojekt im Hinblick auf die Fördermaßnahmen als Kooperationspartner. Für die Fördermaßnahme des Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen (IAG) kommen grundsätz- lich Langzeitarbeitslose in Frage, die neben Ihrer Arbeitslosigkeit mindestens drei weitere Vermittlungshemmnisse aufweisen und ein halbes Arbeitslosengeld II beziehen. 
Gefördert werden sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für den Zeitraum von jeweils drei Jahren. 

Ziel dieser Maßnahme ist es, Langzeitarbeitslo- se langsam wieder an ein Leben im Arbeitsalltag he- ranzuführen. Durch die ausgeführten Tätigkeiten soll darüber hinaus neues Selbstvertrauen gewonnen und die Wertschätzung der eigenen Fähigkeiten und der eigenen Arbeitskraft vermittelt werden.
Seit September 2011 wird diese Maßnahme erfolgreich umgesetzt. Zwei sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze konnten für den Zeitraum von drei Jahren auf der Trendsportanlage Consol in Gelsenkirchen-Bismarck geschaffen werden. Ein weiterer Arbeitsplatz wurde ab Februar 2012 im Projekt „Schalke macht Schule“ eingerichtet. 

Beschäftigungförderung für Langzeitarbeitslose - §16e SGBII
Eine weitere arbeitsmarktpolitische Fördermaßnahme, die bereits seit einigen Jahren in Kooperation mit dem Integrationscenter für Arbeit durchgeführt wird, ist die „Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeits- lose nach § 16 e SGBII“.
Dieses Fördermodell bietet die Möglichkeit, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor finanziell zu unterstützen.
Für diese Fördermaßnahme des IAG kommen grundsätzlich Langzeitarbeitslose in Frage, die neben ihrer Arbeitslosigkeit mindestens drei weitere Vermittlungshemmnisse aufweisen und ein halbes Jahr Arbeitslosengeld II beziehen.
Die Sportvereine können einen Beschäftigungszuschuss von bis zu 75% des Arbeitsentgeltes (inklusive Sozialversicherungsabgaben mit Ausnahme von Arbeitslosenversicherung) beantragen. Zudem können Qualifizierungskosten und Aufwendungen für den Aufbau des Arbeitsplatzes geltend gemacht werden.
Neben den offensichtlichen Vorteilen für unsere Vereine, liegt der Fokus der Maßnahme auch hier auf der Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsalltag.
Durch dieses Fördermodell ist es Gelsensport und den Sportvereinen gelungen, im Zeitraum 2009 – 2014, nunmehr bereits 13 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen. 

 

Sollten Sie Fragen bezüglich der oben aufgeführten Maßnahmen und Projekte haben, können Sie sich jederzeit an Frau Sudek-Müller wenden.