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Integration durch Sport

Sport bietet im Bereich der Integration, ganz allgemein gesprochen, Einstiegsvoraussetzungen, die vielfältig und, im Vergleich zu vielen anderen Bereichen, eher niederschwellig sind: sprachliche, kognitive oder intellektuelle Fähigkeiten treten gegenüber körperlichen und/ oder sozialen Fähigkeiten zurück und entscheiden nicht über eine Beteiligung.

Wie kann der Sport konkret dabei helfen?
Gerade der Bereich des organisierten Sports bietet, wie bereits angedeutet, eine Vielzahl von Potenzialen zur erfolgreichen Integration. Das gemeinsame Motiv des Sporttreibens, die Regeln, die für jeden, ganz gleich welcher Hautfarbe, Religion oder Herkunft, gleichermaßen gelten, können Menschen näher zusammenbringen und verbinden. Selbst Sprache, die oftmals als ein wichtiger Hinderungsgrund für gelungenen Integration gilt, spielt beim gemeinsamen Sporttreiben eine eher untergeordnete Rolle.
Gemeinsam kämpft man für den Sieg oder für ein bestimmtes Trainingsziel. Menschen agieren auf der vereinenden Grundlage ihres „Menschseins“ mit seinen Bedürfnissen: Zugehörigkeit, Anerkennung, Respekt und Fürsorge.
Sport gibt somit auch den Anstoß für über den Sport hinausreichende Prozesse des sozialen Lernens und des Umgangs miteinander. 

Welche Ziele verfolgt Gelsensport bei seiner Integrationsarbeit?
Gelsensport hat sich zum Ziel gesetzt, die Integrationspotenziale des Sports bestmöglich auszuschöpfen, ohne aber dabei die besonderen Bedürfnisse der Beteiligten außer Acht zu lassen. So verstehen wir Integration nicht als einen Prozess, an dessen Ende die Anpassung an die Aufnahmegesellschaft steht, sondern sind uns vielmehr darüber im Klaren, dass bei Angeboten, deren Ziel eine erfolgreiche Arbeit im Bereich Integration ist, die Rahmenbedingungen und Inhalte der Angebote einer den Teilnehmern gerecht werdenden Anpassung bedürfen. Dabei ist in den jeweiligen Zusammenhängen zu prüfen, inwieweit kulturelle Differenzen überhaupt relevant sind oder nicht, um eine Trennung von „Wir“ und „die Anderen“ und den damit einhergehenden Stigmatisierungen zu begegnen. 

Für alle Fragen rund um die Integrationsarbeit steht Ihnen Marco Baron als Ansprechpartner zur Verfügung.