Jens Polleit: „Gestern durfte ich als Präsident von Gelsensport beim offiziellen Start eines bundesweiten Pilotprojekts im Fußballkreis Gelsenkirchen dabei sein. Ab sofort werden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in den Kreisligen B1 und B2 testweise für ein Jahr mit Body-Cams ausgestattet. Ziel ist es, kritische Situationen frühzeitig zu entschärfen, das Sicherheitsgefühl der Unparteiischen zu stärken und Gewalt sowie Beleidigungen auf unseren Sportplätzen weiter zurückzudrängen.
Für mich ist dieses Projekt weit mehr als ein technischer Test. Es ist ein klares Signal: Wir stehen an der Seite der Menschen, die Woche für Woche Verantwortung auf unseren Sportplätzen übernehmen. Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter verdienen Respekt, Anerkennung und Schutz.
Besonders freut mich, dass dieses Pilotprojekt hervorragend an das gemeinsame Präventionskonzept von Gelsensport und dem Fußballkreis Gelsenkirchen anknüpft. Seit langem setzen wir uns gemeinsam dafür ein, Gewalt im Amateurfußball vorzubeugen und eine Kultur des fairen Miteinanders zu stärken.
Mein herzlicher Dank gilt Volker Dyba und Kransidor Jozić vom Fußballkreis Gelsenkirchen für ihr großes Engagement sowie allen Beteiligten beim DFB, FLVW und vor Ort, die dieses wegweisende Projekt ermöglichen.
Ich wünsche dem Pilotprojekt viel Erfolg und hoffe, dass die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, unseren Sport noch sicherer, respektvoller und attraktiver zu machen.
Denn eines ist klar: Wer unsere Schiedsrichter schützt, schützt die Zukunft des Amateurfußballs.„





