Jens Polleit, Präsident Gelsensport: „Es gibt Projekte, die weit über Beton, Rasen und Tribünen hinausgehen. Die begonnene Sanierung des Südstadions ist für mich genau ein solches Projekt. Als Präsident von Gelsensport freue ich mich sehr, dass die Arbeiten nun endlich begonnen haben.
Über viele Jahre stand das Südstadion sinnbildlich für den Sanierungsstau und den Verfall einzelner Sportstätten in unserer Stadt. Umso wichtiger ist das Signal, das heute von dieser Baustelle ausgeht: Wir investieren wieder in die Zukunft des Sports.
Dabei darf das Südstadion nicht das Ziel sein, sondern muss der Startpunkt einer nachhaltigen Sanierungsoffensive werden. Gemeinsam mit der Stadt Gelsenkirchen haben wir einen umfassenden Prozess zur Sportentwicklung angestoßen. Dabei betrachten wir den Sport in unserer Stadt ganzheitlich: von Vereins- und Freizeitsport über moderne Bewegungsangebote bis hin zu den Anforderungen künftiger Generationen. Aus diesem Prozess sollen konkrete Maßnahmen entstehen, die unsere Sportinfrastruktur Schritt für Schritt zukunftsfähig machen.
Sport braucht Menschen mit Leidenschaft. Aber Sport braucht auch Orte, an denen Begegnung, Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft möglich sind. Mein Wunsch ist deshalb klar: Die Sportstadt Gelsenkirchen soll langfristig wieder über eine leistungsfähige, moderne und multifunktionale Sportinfrastruktur verfügen. Für Kinder und Jugendliche. Für Vereine. Für den Breiten- und Leistungssport. Für alle Menschen unserer Stadt.
Das Südstadion zeigt: Veränderung ist möglich, wenn Politik, Verwaltung und organisierter Sport gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Lassen wir diesen Startschuss zu einem echten Aufbruch für den Sport in Gelsenkirchen werden.



