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Unified Sports day/ Sport und Inklusion

Um den Stellenwert des Bereichs Sport und Bewe- gung für eine inklusive Stadtgesellschaft deutlich zu machen, hat Gelsensport, in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster im September zwei Veran- staltungen organisiert und durchgeführt.

Was war das Ziel dieser Veranstaltungen?
Ziel dieser Veranstaltungen war es, zum einen das inklusive Potenzial des Betätigungsfelds Sport unmittelbar in der Praxis erlebbar zu machen und sich zum anderen der „Herausforderung Inklusion“ von einer theoreti- schen Seite her zu nähern. So war es möglich, durch den Bereich Sport und Bewegung nicht nur Brücken zwischen Menschen, sondern im konkreten Fall die- ser beiden Veranstaltungen auch zwischen den Be- reichen Praxis und Theorie zu bauen. Denn Sport und Bewegung transportieren in diesem Zusammenhang den Inklusionsgedanken auf einer für alle Beteiligten positiven Erfahrungsebene. 

Unified Sports Day
Am 17.09.2014 fand zunächst der praktische Teil der Kooperation statt. Der Unified Sports Day Gelsenkirchen. Vier Gelsenkirchener Gymnasien, drei Schulen für geistige Entwicklung und eine Schule für Sehen wollten hier gemeinsam ein gelebtes Zeichen im Bereich Inklusion setzen. Ziel war es, Freude am gemeinsamen Sport zu haben und sich kennenzulernen.
Insgesamt kamen an diesem Tag über 240 SchülerInnen im Sportzentrum Schürenkamp, der für die Veranstaltung den örtlichen Rahmen bildete, zusam- men. Die Schüler wurden von ausgebildeten Sporthelfern durch den Tag und entlang der verschiedenen Stationen begleitet und hatten im Zuge dessen die Möglichkeit, verschiedene Sportangebote gemeinsam auszuprobieren.
Als Erinnerung an den Tag verteilten der Regierungspräsident, das Schalker Urgestein und Ex-Nationalspieler Erwin Kremers, der Geschäftsführer von Gelsensport, Dr. Günter Pruin und der Geschäftsfüh- rer der AOK Goldmedaillen an die TeilnehmerInnen.
Besonders hervorzuheben im Rückblick auf diese Veranstaltung ist die wirklich tolle Unterstützung von über 60 Sporthelferinnen und Sporthelfern, die mit großer Professionalität und Übersicht die Grup- pen souverän durch den Tag führten.
Das Ziel der Inklusionstages: GEmeinsam mit dem Sport brücken zu bauen, war voll erreicht. Ein Beispiel, das in andere Städte getragen werden sollte. 

Sport und Inklusion
Am 20.09.2014 folgte dann der zweite Teil der Veran- staltung, welcher sich dem Thema „Sport und Inklu- sion“ im Rahmen von Netzwerkarbeit und Austausch her auf eher theoretischer Ebene näherte.
Hier stand der Austausch zwischen Menschen, für die das Thema Inklusion aus unterschiedlichs- ten Gründen relevant ist, im Vordergrund. Neben Diskussionsrunden zwischen Experten und Verant- wortlichen gab es für interessierte Menschen auch ausreichend Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und Anregungen zu äußern.
Ziel dieses zweiten Teils der Veranstaltung war es, Fragen zu beantworten, Bedarfe zu erkennen und Wege und Ansätze zu finden, wie mit den verschiedenen Herausforderungen im Bereich Sport und In- klusion umgegangen werden kann. 

Gelsensport hat sich mit seiner Veranstaltung „Sport und Inklusion“ am 20.09.2014, auf den Weg gemacht, das Thema in die Vereine zu tragen, Problematiken von Vereinsvertretern, aber auch von anderen Akteuren/Kooperationspartnern sowie Betroffenen zu erfahren, um partizipativ Lösungen zu entwickeln. Praxisbeispiele und eine theoretische Annäherung als Einstimmung halfen bei der Sensi- bilisierung für das Thema. In Miniworkshops wurden dann von den Teilnehmern genannte Fragestellungen behandelt. 

Es bleibt abzuwarten, ob es auch in Zukunft Veranstaltungen dieser Art geben wird, jedoch kann diese erste Veranstaltung als rundum erfolgreich und, was noch wichtiger ist als Zeichen für die Bereitschaft der Beteiligten verstanden werden, sich mit dem Thema Inklusion auseinanderzusetzen und gemeinsam Schritte in die richtige Richtung zu tun.